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22. 10. 2017

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Vorwort

Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe von Marienbad und Konstantinsbad. Die hiesige Gegend bietet den Naturfreunden eine Menge von schönen Erlebnissen und touristichen Zielen. Mit einer wunderschönen, von der Zivilisation noch nicht vernichteten Natur lockt Český les (Oberpfäkzer Wald), der kürzlich noch unzugänglich war. In der Nähe breitet sich auch das Naturschutzgebiet Slavkovský les (Kaiserwald) mit seinen Torfmooren, Mineralquellen,Vorgebirgswiesen und Wäldern aus. Zu interessanten Spaziergängen lock das Gebiet von Kosí potok (Amselbach), über das sich Vlčí hora ( Wolfsberg) mit dem Naturschutzgebiet und der Burgruine von Wolfstein erhebt. Der nahe Grenzübergang in Broumov (Promenhof) ermöglicht Bayern zu besuchen. Die Gegend ist reich an Teichen und Wäldern, und deshalb auch von den Liebhabern vom Fischfang, Wild und vom Waldfrüchtensammeln besucht.

In der Umgebung lohnt es sich, die Städte Mariánské Lázně (Marienbad), Tachov (Tachau), Stříbro (Mies),Konstantinovy Lázně (Konstantinsbad), Cheb (Eger), Karlovy Vary (Karlsbad), Bečov nad Teplou Petschau) und Domažlice(Taus) zu besuchen. In der Umgebung der Stadt befinden sich auch die Burgruinen von früher bedeutenden Bauten, z. B. die Burg Gutstein, Krasíkov ( Schwamberg), Přimda (Pfraumberg), Wolfstein, die Ruine von der Kirche St. Jan bei Kočov (Kotschau) und weiter instandgehaltene, renovierte und zugänglich gemachte Bauten, z. B. Schloss Kynžvart (Königswart), die Kathedrale in Kladruby u Stříbra (Kladrau bei Mies), das Kloster in Teplá (Tepl).

In der Stadt selbst und ihren Teilen leben zur Zeit etwa 5400 Einwohner.

Nach der langjähringen Stagnation nimmt die Förderung der Stadt einen guten Fortgang. Man renoviert nicht nur die Objekte im Besitz der Stadt und der Kirche, sondern auch die im Privatbesitz. Sein Gesicht ändert vor allem der Marktplatz- ganze Reihen von Häusern, die renoviert wurden, schmücken ihn und dienen nicht nur zum Wohnen, sondern auch als Sitz von verschiedenen Geschäften und Diensten. Man restauriert die Objekte in anderen Stadtteilen, die zum Wohnen der Öffentlichkeit dienen. Vom Stadthaushalt werden durchläufig die Kommunikationen ausgebessert und neue gebaut, öffentliches Gelände und Grünanlagen hergerichtet.

Die Stadtbewohner und die Besucher haben gute Bedingungen Sport zu treiben – im Sommersaison ist das ausgesuchte Freibad im Betrieb, zur Verfügung stehen Tennis- und weitere Sportplätze. Auf ihre Kosten kommen hier auch die Liebhaber vom Reiten, auf dem nahen Flugplatz bietet man versschiedene Dienste den Liebhabern vom Flugsport.

In den letzten Jahren wurde die Stadt zur „Mekka“ für die Kunstliebhaber. Man kann nur mir die private Planer Galerie, sondern auch die städtische Galerie im Turm besuchen. Ihre Werke stellten hier schon manche bildende Künstler aus. Die Galerie kann man vom März bis September in wunderschönen Räumen des Kirchturms besuchen. Aus den Geschenken von den Künstlern entsteht langsam eine Sammlung moderner Kunst, die in der St. Peter und Paul Kirche ausgestellt wird. Regelmäßig spielt das städtische Kino und auch manche andere Kulturveranstaltungen für die Öffentlichkeit finden statt.

Der  Platz Planá


Das Bergwerks – Museum

Das Bergwerks – MuseumDer Stollen von Ondřej Šlik, in dem sich das Museum befindet, wurde am Ende des 16. Jh. geschlagen. Es war in der Blütezeit der Förderung der Silbererze in Plan und in seiner Umgebung. Von der Blütezeit und Bedeutung der Stadt zeugt auch die Tatsache, dass die ehemaligen Besitzer der Herrschaft und Gruben Šliks in Plan ihr Münzhaus hatten. Hier wurden die silbernen Münzen geprägt. Der Stollen wurde mit der Hand vom Süden der Anhöhe geschlagen, auf der der ganze historische Stadtkern liegt. Dieser Stollen sollte das mögliche Vorkommen von Silbererzen beweisen; die damals erfolgreich an den Abhängen des Bohus-Berges gefördert wurden. Die gesamte Länge von Stollenarbeiten ist fast 200 m, auf manchen Orten ist die präzise Arbeit der damaligen Bergleute zu sehen. Heute ist das ganze Labyrinth von Strecken der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier ist die Exposition der Entwicklung vom Erzbergbau installiert, der in der Gegenwart in Tschechien praktisch liquidiert ist. Die Menge der thematisch-sortierten Exponate wirkt in den Untergrundräumen sehr glaubwürdig.

Das Museum ist vom Mai bis September täglich ausser Montag, im April und Oktober auch am Samstag und Sonntag, anders auf telefonische Bestellung (00420 374 792 177) geöffnet. Die Besichtigung dauert ca 1 Stunde. Weil im Museum ständige Temperatur gegen 8ºC ist, wird warme Kleidung empfohlen.

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Die Kirche St. Peter und Paul

Die Kirche St. Peter und PaulDie Kirche ist die älteste bisher bekannte architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt. Sie stammt aus der romanisch-gotischen Zeit, schriftlich erwähnt im 13. Jahrhundert. Bis ins 14. Jh. diente die als Pfarrkirche, danach als Filialkirche für die damalige Ortschaft Plania, die sich an dem historischen Landesweg erstreckte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie durch Brand wesentlich beschädigt. Im Jahre 1787 wurde die Kirche aufgelöst, unter dem Josef II. und bis in die 90. Jahre des 20. Jahrhunderts zu wirtschaftlichen Zwecken benutzt. Folgend wurde sie für kultur-gesellschaftliche Ausnutzung rekonstruiert. Die Kirche ist gesamtstaatlich ein bedeutendes Kunstdenkmal mit ihrer Art einzigen Fresken aus dem 13. Jh. und einem kostbaren Portal mit Bogenfries.

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Das Schloss

Das SchlossDer gegliederte Schlosskomplex entstand allmählich aus einer gotischen Burg.Es befindet sich westlich von der Stadt seit dem 13. Jahrhundert, zum erstenmal wurde die Burg erst im Jahre 1395 angegeben. Als erster urkundlich nachgewiesener Besitzer der Planer Herrschaft und wahrscheinlich auch der ursprünglichen gotischen Burg wird in 14.Jh. Dobrohošt von Plan erwähnt. Folgend wurde sie im Besitz ganzer Reihe von Besitzern nach und nach renoviert und erweitert. In der Mitte des 16. Jahrhunderts, unter der Herrschaft Šliks, wurde die Burgzu einem Schloss im Renaissancestil umgebaut, das Komplex wurde mit Wirtschaftsgebäuden (Pferdestall) ergänzt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss einigemale ausgeplündert. Im Jahre 1634 übernachtete hier vor seinem Tod in Cheb ( Eger) Albrecht von Wallenstein (er wurde ermordert). Nach dem Jahre 1665 gehörte das Schloss zum Besitz von Sinzendorfern, und wurde im Barockstil umgewandelt. Unter der Herrschaft von Nostitz, seit dem Jahre 1822, wurde es teilweise im Empirsstil hergerichtet. In den Jahren 1948-1991 wurde das Schloss von den Soldaten der Grenzwache ausgenutzt. Der herumliegende englische Park mit dem Schlossteich ist frei zugänglich.

 


Die Maria Himmelfahrt-Kirche

Die Maria Himmelfahrt-KircheDer ursprünglich gotische dreischiffige Raum wurde im südwestlichen Teil des mittelalterlichen Kerns bei den damaligen Stadtmauern aufgehoben. Das spätromanische Hauptportal aus der Mitte des 13. Jahrhunderts wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts durch das Kreuzgewölbe gewölbt.

Zwischen den 60. und 80. Jahren des 18.Jh. wurde die Kirche von den Besitzern der Planer Herrschaft im Barockstil umgebaut. Im Südschiff und um die Kanzel herum wurden die Grabplatten der damaligen Besitzer von Plan, unter ihnen auch von Markéta aus Žeberk (sie war die Schwester des Königs Jiří von Poděbrady) eingemauert. Dem Nordschiff dominiert der Barockaltar mit dem Bild der Planer Madonna.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Barockpfarre aus dem Jahre 1708. Südlich von dem Objekt in der Straße Na Příkopech ist ein Torso von den Stadtmauern erhalten geblieben.

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Das Rathaus und die historischen Häuser

Das Rathaus Das ursprünglich im Frühbarocksstil, gebaute einstöckige Rathaus aus den Jahren 1680-1685, wurde in 80. Jahren des 19. Jahrhunderts in die Gestalt des Spätbarocksstils umgebaut. Es wurde um das zweite Stock erhöht und mit der Hilfe von J. F. Rauch im Jahre 1914 mit Fresken verziert. Von dem ursprünglichen Rathaus sind die Statuen der Heiligen Jungfrau, St. Peter und St. Anna erhalten geblieben, die die Heiligung der Planer Kirchen vorstellen.

Die meisten Häuser auf dem Marktplatz, teilweise auch die Häuser in der Peters- und Schlossvorstadt im Kern aus der Zeit der Spätgotik und Renaissance, wurden später, gewöhnlich nach dem Brand, im Exterieur im Barockstil und im pseudohistorischen Stil hergerichtet.

Das Haus Nr. 56 in der südöstlichen Ecke des Marktplatzes mit teilweise erhaltenem Interieur und dem Barocksgiebel.

Das Haus Nr. 35 „Zur weißen Rose“, einst ein Gasthaus mit einer wunderschönen Renaissancedecke.

Die Gestalt des Marktplatzes wurde durch Demolierungen ( zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert und auch nach dem zweiten Weltkrieg) und durch den folgenden Aufbau verletzt.

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Die Wallfahrtskirche der hl. Anna

Ursprünglich gotisch, in der Geschichte erwähnt im Zusammenhang mit dem Brand im Jahre 1515. Im Jahre 1645 wurde sie wieder erhoben und von Jindřich Šlik der Kongregation von St. Anna übertragen. Durch einen weiteren Brand wurde die Kirche völlig zerstört, jedoch schon im Jahre 1726 wurde sie im Barockstil von einem unbekannten Architekten unter dem Patronat von Sinzendorfern umgebaut. Seit dem josefinischen Zeitalter diente die Kirche als Schlosskapelle der Planer Besitzer. Anfang des 20. Jahrhunderts ist sie um Familiengruft von Nostitzen ergänzt worden. Nördlich von der Kirche befindet sich das Pavillonstorso oberhalb der einmal „ wunderwirkenden“ radioaktiver Quelle, die im Folge der Uranförderung nach dem 2. Weltkrieg verschwunden war. Südlich unterhalb der Kirche befindet sich das teilweise hergerichtete Gebäude des ehemaligen redemptoristischen Konvents aus dem Jahre 1923. Westlich von der Stelle in Richtung Plan gibt es die Lindenallee mit den Torsos der Dekoration des ehemaligen Wallfahrtsweges.

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Die Säule, die Brunnen

Die Säule, die BrunnenDie sandsteinige Barokstatuengruppe von einem unbekannten Autor, vielleicht aus dem Kreis von J. Brokoff, aufgerichtet in einer Kreisbalustrade, in der Marktplatzmitte, erbaut im Jahre 1712. Auf dem Gipfel der Säule der Landespatron hl. Jan Nepomucký, unter ihm hl. Barbora - die Bergmannspatronin, hl. Florian, hl. Šebastian – der Schutzpatron vor der Pest. Die Granitbrunnen aus dem 19. Jahrhundert ergänzen je in zwei Exemplaren den Marktplatz, die Peters- und die Schlossvorstadt und in Gesamtzahl steigern sie den Charakter der Planer Schutzzone hoch.
 

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